NOTHING BUT THIEVES

Im Mai veröffentlichten Nothing But Thieves den ersten Song ihres neuen Albums „Broken Machine“, das Anfang September erschienen ist. Frontmann Conor Mason sagte im Interview, dass „Amsterdam“ –dessen endzeitliches Video übrigens in einer stillgelegten Fabrik aus Zeiten des Kalten Kriegs in der Ukraine gedreht wurde –schon ziemlich dem entspricht, was sich die Briten für ihre zweite Platte vorgestellt haben. Im Interview mit dem NME meinte er: „ Auf dem Debüt hatten wir viele verschiedene Sounds, viele verschiedene Songs und Gefühle. Das neue Album geht deutlich mehr in die Eingeweide.“ Was ja auch dem Live-Erlebnis entspricht: Auf der Bühne entwickelten Nothing But Thieves aus ihren melancholischen Indie-Songs knallige, laute Versionen ohne jegliche Zurückhaltung. Dass die leiseren, nachdenklicheren Töne trotzdem noch ihren Platz finden beweist die zweite Vorab-Single „Sorry“, die eher den intelligent-poppigen Erwartungen andie Band entspricht. Seit ihrem selbstbetitelten Debüt, das locker auf Platz sieben der britischen Charts stieg, dem Hit „Ban All The Music“, der mit seinem opulenten Gesang und dem coolen Riff vor drei Jahren alle Indie-Clubs rockte, und ausverkauften Touren, stehen Nothing But Thieves für scharf produziert und voluminöse Hymnen, die wie gesagt live zu echten Brettern transformiert werden. 

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